Jan
9
2009
Dankenswerterweise habe ich das Buch Unter Wasser von Bill Curtsinger geliehen bekommen (danke Flo!). Textuell ist es nicht unbedingt spannend – es ist nett geschrieben, er erzählt von seinem Leben und seinen Erlebnissen, aber im Prinzip ist es eigentlich mehr Fülltext zwischen den Bildern. Die Bilder sind dafür durchwegs gut gelungen und man kann das Buch sicher des öfteren durchblättern.
Viele der Bilder stammen aus Dokumentationen, die Curtsinger für National Geographic gemacht hat, dementsprechend interessant und gut gelungen sind die Fotos. Wobei ich aber annehme das der beschriebene Zeitaufwand für so manches Foto doch eher übertrieben ist, wenn er beispielsweise schreibt das er 3 Wochen für ein Foto gebraucht hat (ich gehe davon aus das dazwischen mehrere andere Fotos entstanden sind).
Durchaus ein interessantes Buch, zumindest für jene die sich für Tauchen, Fotografie und/oder Biologie interessieren.
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Jan
9
2009
Letztens habe ich wieder einmal ein mehr oder weniger pseudowissenschaftliches Buch fertig gelesen: The Tipping Point - How Little Things Can Make a Big Difference von Malcolm Gladwell (laut Cover: The Tipping Point is that magic moment when an idea, trend, or social behavior crosses a threshold, tips, and spreads like wildfire). Ist mit knapp über 250 Seiten Inhalt jetzt auch kein übermäßig großer Schmöker, aber dafür eben interessantes Buch, das man durchaus in der U-Bahn lesen kann.
Das Buch behandelt verschiedene Ereignisse und versucht zu zeigen, wieso diese sich ab einem bestimmten Punkt fast wie Epidemien ausbreiten. Dabei zeigt Gladwell, das es im Prinzip 3 wesentliche Punkte gibt, die dazu führen und untermauert dies mit vielen zum Teil interessanten Beispielen.
Sehr amüsant (und offenbar auch richtig) fand ich den folgenden Absatz:
We have, in our minds, a very specific, biological notion of what contagiousness means. But if there can be epidemics of crime or epidemics of fashion, there must be all kinds of things just as contagious as viruses. Have you ever thought about yawning, for instance? Yawning is a surprisingly powerful act. Just because you read the word “yawning” in the previous two sentences – and the two additional “yawns” in this sentence – a good number of you will probably yawn withing the next few minutes. Even as I’m writing this, I’ve yawned twice. If you’re reading this in a public place, and you’ve just yawned, chances are that a good proportion of everyone who saw you yawn is now yawning too, and a good proportion of the people watching the peaple who watched you yawn are now yawning as well, and on and on, in an ever-widening yawning circle.
Die dabei erwähnten Epidemien sind in dem Buch ebenfalls ausführlich erklärt, wobei es sich einerseits um den plötzlichen “dirac’schen” Anstieg und später wieder Abfall der Verbrechensrate in New York, und andererseits um die seit Jahren “dahinplätschernden” Verkaufszahlen der HushPuppies, die durch eine plötzliche Modeerscheinung quasi explodierten.
In dem Buch werden noch zahlreiche weitere Beispiele erwähnt. Ich fand es sehr kurzweilig und kann es durchaus weiterempfehlen.
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