Apr 29 2009

Assassin’s Creed: Altaïr’s Chronicles

Nachdem ich mir vor längerer Zeit Assassin’s Creed für den PC zugelegt habe -- und so gut wie nicht gespielt habe, da mir die Zeit (ge)fehlt (hat) -- und mir das Spielprinzip und die Umsetzung durchaus zugesagt hat, habe ich beschlossen mir ebenso den Ableger für das iPhone zu kaufen: Assassin’s Creed -- Altaïr’s Chronicles

Die Umsetzung auf das iPhone ist durchwegs gelungen, die Grafik ist ziemlich brauchbar und auch die Bedienung ist ganz in Ordnung. Anfangs muss man sich ein bisschen an das “Steuerkreuz” gewöhnen (auf der linken Bildschirmseite ist ein Steuerkreuz eingeblendet, welches touchsensitiv die Figur steuert), hier dürfte der gleiche Effekt wie bei der iPhone-Tastatur vorhanden sein, dass der physikalische Berührungspunkt nicht unbedingt auch der gedachte Berührungspunkt ist, sodass man immer ein paar Millimeter daneben ist.

Von der Bedienung her spielt sich Assassin’s Creed ähnlich wie ein altes Jump’n'Run mit ein paar eher nebensächlichen Diebstahls- und Verhörseinlagen.

Für das iPhone ist es ein eher teureres Spiel (so um die 8€), aber in Anbetracht der Spielqualität, der Umsetzung und des Umfangs ein durchaus vernünftiger Preis. Aufgrund des größeren Umfangs (>100MB) existieren immer wieder längere Ladezeiten zwischen den Levels, auch dauert der Start des Spiels ein bisschen. Diese Wartezeiten sind nicht wirklich störend, jedoch verhindern diese ein kurzes Spiel zwischen 2 U-Bahn-Stationen.

Dennoch finde ich das Spiel sehr gelungen mit einem fairen Preis/Leistungsverhältnis, das ich durchaus weiterempfehlen kann.

Hier noch ein kurzes Gameplay-Video von Touch Arcade:


Apr 27 2009

Facebook

Nachdem ich nun schon seit einigen Monaten dabei bin muss ich hier auch mal ein bisschen was schreiben.

Auch wenn ich bisher keinerlei sinnvollen Nutzen dieser Plattform gefunden habe (wobei sich da natürlich gleich mal die Frage stellt, ob dieses Blog einen Nutzen hat), so nimmt sie dennoch einen durchaus nachweisbaren Anteil der Freizeit (bzw. bei manchen auch der Arbeitszeit) in Anspruch.

Wenn man Wissen will, was sich im persönlichen sozialen Umfeld so tut kommt man inzwischen nicht mehr um Facebook herum, ohne wichtige Dinge nicht oder nur verspätet zu erfahren (Hallo Johannes).

Interessanterweise gibt es auch ein paar Leute die nur mitlesen aber selber nie aktiv werden oder überhaupt Angst davor haben irgendwas zu veröffentlichen (Hallo Berndt, Hallo David).

Allerdings muss man Facebook – insbesondere seit dem letzten Designwechsel – zugestehen, dass sie nicht auf ihre User hören. Das hat aber auch seinen Grund. Wieviele haben sich über das neue Design beschwert und sind trotzdem noch immer dabei? Solange User nur jammern aber keine Konsequenzen ziehen kann man diese getrost ignorieren, würde ich auch so machen.

Der Designwechsel hatte aber zumindest meiner Meinung nach durchaus einen Sinn der schön langsam auch sichtbar wird. Konnte man davor nur bidirektionale Freindschaftsverbindungen machen (um deren “soziale” Updates zu sehen), so kann man jetzt eine unidirektionale Fanverbindung eingehen um z.B. über Konzerttermine, neue Filme, Produktneuigkeiten etc. aktualisiert zu werden. Eine meiner Meinung nach sehr gut gelungene Art der Opt-In Werbung die durchaus auch einen persönlichen Nutzen für mich bringt.

Ich bin nur gespannt wie lange es dauert, bis die letzten hartnäckigen “unsozialen” Leute auch den Weg dorthin finden…