Apr 29 2009

Assassin’s Creed: Altaïr’s Chronicles

Nachdem ich mir vor längerer Zeit Assassin’s Creed für den PC zugelegt habe -- und so gut wie nicht gespielt habe, da mir die Zeit (ge)fehlt (hat) -- und mir das Spielprinzip und die Umsetzung durchaus zugesagt hat, habe ich beschlossen mir ebenso den Ableger für das iPhone zu kaufen: Assassin’s Creed -- Altaïr’s Chronicles

Die Umsetzung auf das iPhone ist durchwegs gelungen, die Grafik ist ziemlich brauchbar und auch die Bedienung ist ganz in Ordnung. Anfangs muss man sich ein bisschen an das “Steuerkreuz” gewöhnen (auf der linken Bildschirmseite ist ein Steuerkreuz eingeblendet, welches touchsensitiv die Figur steuert), hier dürfte der gleiche Effekt wie bei der iPhone-Tastatur vorhanden sein, dass der physikalische Berührungspunkt nicht unbedingt auch der gedachte Berührungspunkt ist, sodass man immer ein paar Millimeter daneben ist.

Von der Bedienung her spielt sich Assassin’s Creed ähnlich wie ein altes Jump’n'Run mit ein paar eher nebensächlichen Diebstahls- und Verhörseinlagen.

Für das iPhone ist es ein eher teureres Spiel (so um die 8€), aber in Anbetracht der Spielqualität, der Umsetzung und des Umfangs ein durchaus vernünftiger Preis. Aufgrund des größeren Umfangs (>100MB) existieren immer wieder längere Ladezeiten zwischen den Levels, auch dauert der Start des Spiels ein bisschen. Diese Wartezeiten sind nicht wirklich störend, jedoch verhindern diese ein kurzes Spiel zwischen 2 U-Bahn-Stationen.

Dennoch finde ich das Spiel sehr gelungen mit einem fairen Preis/Leistungsverhältnis, das ich durchaus weiterempfehlen kann.

Hier noch ein kurzes Gameplay-Video von Touch Arcade:


Jan 29 2009

Software: Rechnungen

Ich habe inzwischen einige Softwareprodukte ausprobiert um Rechnungen zu erstellen. Wobei es da natürlich einfache und komplexere Lösungen gibt, aber wirklich zufrieden bin ich bisher mit noch keiner…

Auf der einfachen Seite wären das mal Word und Pages, aber irgendwie ist mir das ein bisschen zu mühsam – da sind Layout und Daten nicht wirklich voneinander getrennt, und das wäre schon ganz praktisch. Ich hab mir ja sogar überlegt, ob ich nicht einfach ein Skript baue, das die Rechnungen aus einer Datenbank in ein TeX umwandelt und dann ein PDF baut. Aber das war mir dann doch zu mühsam.

Der Klassiker für die Rechnungserstellung ist vermutlich Billings. Habe ich natürlich getestet. Ist vom Funktionsumfang her sicher ziemlich vollständig, aber irgendwie sind die Vorlagen nicht übermäßig anpassungsfähig und es hat sich teilweise seltsam verhalten. Ich würde das Programm dennoch empfehlen – also zumindest zum Ausprobieren, vielleicht bin nur ich nicht damit kompatibel gewesen.

Als nächstes habe ich Money probiert (mehr im Rahmen eine vernünftige Finanzsoftware zu finden, aber es kann zufälligerweise auch Rechnungen erstellen). Das Programm ist von der Funktionalität für Rechnungen eher eingeschränkt, dafür kann es eben auch alles andere finanzielle abdecken. Das Programm hat mir eigentlich ganz gut gefallen, jedoch speichert es die Daten nicht automatisch irgendwo, sondern man muss händisch speichern. Hat mich 2 Wochen Daten gekostet. Daher bin ich auch für die Finanzen wieder umgestiegen…

Zu guter letzt habe ich – nicht zuletzte aufgrund eines Artikels auf TheAppleBlogOn The Job ausprobiert und bin damit soweit ganz zufrieden, auch wenn das Programm teilweise schon irgendwie seltsam ist. So kann man zum Beispiel zwar den Typ eines Postens zwischen Zeit und fixe Kosten umschalten, wenn man bei den fixen Kosten jedoch einen Zeitraum angeben will, dann geht das nicht (das Anfangsdatum ist immer automatisch gleich dem Enddatum). Aber davon abgesehen finde ich das Programm ganz brauchbar, und werde daher schauen ob ich die nächste Zeit damit auskomme (so viele Rechnungen stelle ich ja jetzt auch nicht)…