collectd
Nachdem ich ja einige Seiten auf einen neuen Server übersiedelt habe, habe ich auch versucht ein entsprechendes vernünftiges Logging einzuführen, sodass ich – mehr oder weniger schnell – sehen kann, wenn es irgendwo Performance- oder Ressourcenprobleme geben sollte. Als Tool habe ich mir dabei collectd ausgesucht, da ich dies bereits anderweitig im Einsatz habe.
Dabei ist mir eine lustige Aussage in der man-Page der Konfigurationsdatei collectd.conf aufgefallen:
In our opinion significant stupidity should result in an appropriate amount of pain.
Davon abgesehen muss man bei der Konfiguration der Plugins achten, dass leere Konfigurationsblöcke zu Fehlern führen – d.h. wenn man ein Plugin ladet aber keine spezifische Konfiguration dafür angeben will, dann darf man auch die dazu gehörigen <Plugin pluginname> </Plugin> nicht schreiben, sonst lässt sich der collectd nicht starten.
Da die diversen Seiten auf verschiedenen virtuellen Maschinen laufen, ich aber nicht auf jeder VM die entsprechende Ausgabe benötige, habe ich für alle Maschinen eine gemeinsame OCFS2-Partition erstellt, auf der der collectd seine RRD Daten ablegt. Somit brauche ich nur auf einer VM die entsprechende Ausgabe implementieren. Dazu habe ich das beim collectd inkludierte collection3 verwendet (in debian unter /usr/share/doc/collectd/examples/collection3 zu finden).
Diese Konfiguration funktioniert derzeit anstandslos (und hat bereits zu der Entscheidung geführt 2 VM mehr Arbeitsspeicher zur Verfügung zu stellen).
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